Prenzlauer Berg – Wiker SV

Am letzten Samstag  ging es für uns in die Hauptstadt zu unserem nächsten Gegner Prenzlauer Berg. Leider nicht dabei waren Lena, Anni, Elfi und Kiki und daher trafen sich zunächst nur sieben Spielerinnen (Malin, Jule, Susi, Lina, Anja, Tonja, Karo) und Jürgen um 9 Uhr in der Frühe an der Campus Suite, bereit für die 4-stündige Autofahrt. Janne und Luisa stießen dann direkt vor der Halle in Berlin dazu und los ging es.

Vielleicht ein wenig eingeschüchtert von der Größe der Gegner verlief das Aufwärmen zunächst etwas holprig. In der Ansprache vor dem Spiel machte Jürgen klar: „So geht es nicht. Das Aufwärmen ist die direkte Vorbereitung für das Spiel.“ Daraufhin waren wir alle guten Mutes ihm zu zeigen, dass auch auf eine verpatzte Generalprobe ein super Spiel folgen kann. So begannen wir mit der Startsechs bestehend aus Karo, Lina, Susi, Janne, Jule, Malin sowie Tonja als Libero den ersten Satz.

 

Im Grunde spielten wir nicht schlecht, aber immer wieder schlichen sich kleine Ungenauigkeiten in allen Bereichen ein und außerdem griffen wir gegen die übermächtige Sprungkraft der Berlinerinnen nicht variabel genug an. Da änderte auch der Diagonalwechsel mit Anja und Luisa nicht besonders viel: es fehlte uns allen etwas der Mut auch mal richtig drauf zu hauen. So verloren wir den ersten Satz mit 13:25 deutlicher, als es sich angefühlt hatte.

 

Unzufrieden mit diesem Ergebnis, wollten wir im zweiten Satz unbedingt einen draufsetzen. Mehr Druck im Angriff und einige gute Block- und Abwehraktionen sorgten für eine Führung am Anfang, die aufgrund unglücklicher Fehler allerdings schnell wieder verloren ging. Anja kam für Karo ins Zuspiel und wir versuchten dran zu bleiben und die starke Annahme der Gegner mit risikoreichen Aufschlägen zum Bröckeln zu bringen. Das gelang jedoch nur teilweise, da viele Aufschläge knapp verschlagen wurden und so konnten wir uns auch im zweiten Satz nicht durchsetzen (16:25)

 

Im dritten Satz dekorierten wir ein wenig um, indem Susi anstatt Lina auf der Diagonalposition spielte und Luisa dafür im Außenangriff. Leider war nun unsere Annahme ziemlich durchwachsen und auch die Dankebälle konnten wir meistens nicht wirkungsvoll genug verwandeln, da wir nicht so recht am gegnerischen Block vorbeikamen. Zwar hatten wir einige gute Rettungsaktionen, aber auch bei denen machten wir meistens nicht „aus Scheiße Gold“, sondern eher noch mehr Mist. So verloren wir leider auch den dritten Satz deutlich 13:25.

 

Insgesamt war unser Spielaufbau, bis auf ein paar gute Block- und Abwehraktionen und die super Annahme von Tonja, zu chaotisch und wir konnten deshalb nicht genügend Druck ausüben.

Das Fazit aus diesem Spiel: Mit nur 50-70% unserer potenziellen Leistung und angezogener Handbremse kann man gegen einen so guten Gegner wie Prenzlauer Berg nicht gewinnen.

Für unsere nächsten Spiele nehmen wir uns vor, mutiger zu spielen, alles zu geben und mehr an uns zu glauben!

 

Wir sehen uns am Samstag um 14 Uhr zum großen Derby gegen die KTV-Damen!

 

Eure Wikerinnen

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